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3 (1843)
Entstehung
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Wirklich!" rief Hastings: und dann fuhr er inverändertem Tone fort:Aber ich hätte errathcn sollen,daß so viel Anniuth nicht ganz allein von der Natur her-rührt. Und Euer Vater ist gegangen, den Lord Heinrichz» besuchen, und Ihr wartet hier seine Zurückkunst ab?Ach, edle Lady, mögt Ihr immerdar so unschuldige Lan-castrier beherbergen!"

Der Zauber von Stimme und Benehmen dieses aus-gezeichneten Mannes war so groß, daß er bald Sybillendie heitere GcisteSruhe wieder gab, die sie bei seinemplötzlichen Eintreten verloren hatte. Er unterhielt sichmunter mit der alten Dame über solche Geschichten undHofanekdoten, wie sie, bei allen Veränderungen im Staate,doch immer noch einer so sehr an die Hvflnst gewöhntenPerson willkommen waren ; von Zeit zu Zeit aber wandteer sich auch an Sybille, und forderte sie zu Antwortenheraus, die sie selbst durch ihren Geist und Verstand über-raschten, denn sie war sich ihrer Gaben selbst noch nichtrecht bewußt.

Ihr erzählt uns Nichts," sagte die Lady Longne-ville sarkastisch,von dem beglückenden Ehebund vonElisabeths Bruder mit der Herzogin von Norfolk einBräutigam von zwanzig, eine Braut von zweiundachtzigJahren. * Wahrhaftig, solche Heirathen sind neue Dinge

' Der alte Chronist nennt dich mit Recht eineteuflischeHeirath." Sic erregte in hohen, Grade den Zorn derEdeln, und in der That aller ehrenhaften Leute, als Beweisvo» der schaamlosen Habsucht der Familie der Königin.