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in der Geschichte des englischen Königthums. Aber wennEdward, der, wenn auch nicht rechtmäßiger König, we-nigstens ein geborener Plantagenet ist, .sich herabgab,Mistreß Elisabeth zu heirathen, eine geborene Woodville,kaum von gutem Gcntlemansblnt, so erscheint Nichtsmehr auffallend genug, daß man darüber erstaunen müßte."
„Was den letzteren Punkt betrifft," versetzte Hastingsernst, „so muß ich, obgleich Ihre Hoheit die Königin nichtmeine warme Freundin ist, mich doch nothwendig ihrerund des Königs annehmen. Die Dame, welche die ent-ehrende Bewerbung des schönsten Prinzen und kühnstenRitters in der Christenheit zurückwies, machte sich hie-durch würdig der Bewerbung , die sie ehrte; es war nichtElisabeth Woodville allein, die den Purpur gewann. Andem Tage, wo sie einen Thron bestieg, wurde die weiblicheKeuschheit selbst gekrönt."
„Was," sagte die Lady Longuevillc gereizt, „wolltIhr behaupten, es hafte keine Schmach ans der Mißhei-rath von Weih und Falken, von Plantagenet ünd Wood-ville — von Hochgeborenen und dem Koth Entsprossenen?"
„Ihr vergeht, Lady, daß die Wittwe Heinrichs desFünften. Katharina von Valois, eine Königstochter, denWallisischen Krieger, Owen Tndor, hcirathete — daßganz England wimmelt von tapfer« Männern, aus ähn-lichen Ehen entsprungen, wo die Liebe alle Standesnnter-schiede ausgeglichen hat, und einen reineren Herd gegrün-det, einem kühneren Geschlecht das Daseyn gegeben hat.als die lauen Neigungen von Herzen, die nur für Lände-