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nigen Tugen ihrer Schönheit und Macht her, — wo ihrLächeln als der Stern des fröhlichen Tanzes gegolten,wo ihr Handschuh der Dank des Turniers gewesen; undmit dem Bilde dieses wcltverachtenden Heiligen ver-band sich die süße Erinnerung an all die Eitelkeiten derWelt.
Während Sybille mit verzauberten Sinnen demPreise Hastings zuhörte, erfolgte nach einem leisen Pochenan der Thüre der Eintritt dieses Edelmannes selbst. Nichtvor Elisabeth in den Lustgärten von Shene oder ans denErhöhungen des Palastsaales, verbeugte sich der gewandte,anmuthSvolle Hofmann mit achtungsvollerer Ehrfurcht,als vor der machtlosen Wittwe, die ihr Leben selbst mitseinen Almosen fristete; denn die ächte hohe und feineSitte der Ritterlichkeit besteht nicht ohne Zartheit desGefühls, die ursprünglich ans die Wärme des Herzenssich gründet; und ob auch die-Wärme ihre Glut verlierenmag, bleibt doch die Zartheit, wie der Stahl, der durchdie Hitze seine Politur bekommt, seinen Glanz behält,selbst wenn dieser nur noch seine Härte verräth.
„Und wie geht cs meiner edeln Lady von Longue-ville? Aber brauche ich zu fragen? trägt ja ihre Wangeimmer noch die Rose von Lancaster. Eine Gesellschafte-rin? Ha, Mistreß Warner, ich erfahre jetzt, wievielFreude in der Neberraschung liegt."
„Mein junger Besuch," sagte die Dame, „ist dochnur eine alte Freundin; sie war eines der jungen Mäd-chen, die am Hofe der Königin Margaretha aufwnchsen."