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Nach dem Tage von Toulon hatte Hastings eine derHerrschaften, welche dem geächteten Hanse Longuevilleconfiscirt worden waren, angenommen, blos in der Ab-sicht, sie der Wittwc des gefallne» Lords zurückzugeben;und mit ritterlichem Zartsinn nicht zufrieden, nur Wohl-thaten zu erweisen, versäumte er keine Gelegenheit, derEdeldame jede Achtung und Huldigung darzubringen, oderihrem Stolze zu schmeicheln, der bei Solchen, die einstgroß und vornehm gewesen, in den Tagen der Armuthzur beständigen Krankheit und Qual wird. Die treueErgebenheit der Lady Longueville sprach sich als ein injenen Zeiten höchst seltenes inniges G cfüh l aus, undglich hierin mehr der Hingebung, wie sie die späterenStuarts cinsiößten. Sie nahm ihre Wohnung in dernächsten Nähe des Towers, damit sic Morgens undAbends, wenn Heinrich sein Fenster öffnete, um die aus-gehende und untergehende Sonne zu begrüßen, doch vonFerne an der dämmernden Erscheinung des gefangnenKönigs ihr Auge weiden, oder durch diesen traurigenAnblick die Hoffnungen und den Muth der LaneastrischenEmissäre beleben konnte, denen sie, vor keiner Gefahr sichscheuend, ohne Bedenken Nath und nöthigen Falls eineFreistätte gab. Und doch wäre vielleicht dieß Gefühl,hätte man es genau zerlegt, nicht ganz reine und unge-färbte Loyalität gewesen. Denn mit dem Gedanken anden Laneastrischen Monarchen, mit dem Anschaueu seinesschwermüthigen Antlitzes verknüpften sich zahllose andereund vielleicht noch geliebtere Erinnerungen von den son-