Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
79
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Plantagenct je ganz frei war den er in seinem Anzugzur Schau trug. Und da in einem kriegerischen Zeitalterdie physische Bildung und Beschaffenheit der Männerimmer mit scharf prüfendem Auge betrachtet wird, sowurde dieser Mangel, und der seiner kleinen Statur, inden Angen seiner Zeitgenossen nicht in dem Grade durchdie Schönheit und den Geist seines Angesichts ausgewogenund vergütet, wie dicß in unfern Tagen der Fall seynwürde. Dazu kam noch, daß sein Hals kurz war, und dieGewohnheit, den Kopf auf die Brust sinken zu lassen (ent-weder die Folge keines brütenden Nachdenkens, oder seinererheuchelten Demuth und Bescheidenheit, welche wesent-lieh zu seinem Charakter gehörte), ließ ihn noch kürzererscheinen. Aber diese Eigenthümlichkeit, wenn sie auchder angenehmen Erscheinung C'inrrag that, vermehrtenoch die Stärke seines Leibes, der mager, sehnig und ge-drungen dem schärferen Beobachter jene Kraft des stand-haften Ertragend von Anstrengungen zeigte jene Ver-bindung von tüchtiger Dauerbarkeit und rüstiger Thatkraft,die ihn in der Schlacht von Barnet zu einem Kämpfermachte, welchem zu begegnen nicht minder gefährlich war,als dem schonungslosen Schwert des gewaltigen Edward.

So, Prinz," sagte die Herzogin,dieser neue Gent-leman des Königs ist also, wie erscheint, ein Nevile.Wann wird Edwards hoher Geist dieß verhaßte Joch ab-schütteln?"

Richard seufzte und schüttelte den Kopf. Die Her-

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