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Richards „fürstliches Angesicht" pries, das Eomplimentnicht zu bestreiten, viel weniger zu verachten war. Aberfetzt, wie er anfstanb, einem Flüstern der Herzogin ge-horchend, und ihr an das Fenster folgte, während Edwarddamit beschäftigt schien, die Form seiner cmporstchendenSchnabclschuhe zu bewundern, da waren die Mängel sei-ner Gestalt, welche der Haß des Volles und die Erhebungdes Hauses Tudor zu der absoluten Mißgestalt übertrie-ben haben, welche die nicht näher vrufende Unwissenheitder neuern Zeiten, und jene feurige, Shakespcre'S am we-nigsten würdige, und deßwegen beim großen Haufenbeliebteste Tragödie, als stehende Karikatur festgehaltenhaben, hinlänglich sichtbar. Mißgestaltet oder bucklichtdürfen wir ihn schwerlich nenne», denn kein Mann, der sogestaltet gewesen wäre, hätte die große persönliche Stärkebesitzen können, vie er jederzeit in der Schlacht bewährte,trotz der vcrgleichungsweisen Zartheit seines Körpers.Seine Statur war ziemlich unter mittlerer Grüße, wasder hohe Wuchs seines Bruders durch den Coutrast in einnoch unvorlheklhafteres Licht stellte; aber seine unternGlieder waren festgefugt und muskulös. Obgleich derRücken nicht gekrümmt war, stand doch eine Schulter umein Weniges höher als die andere, was um so mehr sicht-bar wurde durch die sichtliche Mühe, die er sich gab, dießzu verstecken, und den prunkenden Glanz, der nach eigent-licher Geckenhaftigkeit schmeckte, — von welcher kein
Mißgestalt, wenn nicht die allerdings nicht elegante ttlgc»
schaft eines kurzen Halses so genannt werden kann.