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Richard senkte sein Gefickt, nicht viel weniger schönals das seines Bruders, obwohl ganz verschieden von die-sem in der Bildung, denn Edward hatte das lange, ovaleGesicht, das blonde Haar, die blühende Farbe und diegroßen Züge seiner Mutter, der Rosa von Rabh, Richarddagegen hatte das kurze Gesicht, die dunkelbraunen Lockenund die blasse, olivenfarbige Haut seines Vaters, dem erallein unter den königlichen Brüdern auffallend ähnlichwar. Auch waren die Wangen etwas eingefallen, undschon sah man um seinen Mund, obwohl er kaum dieKindcrjahrc hinter sich hatte, die Linien des nachdenklichenErnstes des Mannesalters. Aber diese kleinen Züge,adlerartig, aber zart, waren so regelmäßig - - dieß dunkleAuge war so tief, so unergründlich in seiner klaren, nach-finnenden Intelligenz —diese zuckende Lippeävar so schöngeformt und so voll des Ausdrucks geistiger Schärfe undTiefe und eines stolzen, gewaltigen Willens — und dieseblaffe Stirne war so gediegen, hoch und majestätisch, daß,wenn in einer später» Zeit der Schottische Prälat** Archibald Quhitlaw: „Vacinm tnrun summ«) imporio jirin-c.jpatu tlixnrun mspioit,. guam mornlis ol Iiaroiea virtnsilluglrat." Wir brauchen kaum zu bemerken, daß selbst einSchotte nicht ein öffentliches Compliment auf RichardsGesicht gewagt haben würde, wenn cS so wenig gepaßthätte, daß es hätte als Spott erscheinen muffen, zumal dader Redner sofort auch auf die Kleinheit von RichardsStatur zu sprechen kommt, — eine Bemerkung, die wohlschwerlich besonders angenehm war. In der kous Ilollstellt das Porträt Richards ihn dar als untersetzt, aber starkund gedrungen gebaut, und ohne irgend eine Spur vonBulwer'S Romane. 6M 0