Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
76
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wenigstens dünkt mich, cs wäre eine kluge Berechnung,wenn sie es thäten. Erinnre Dich, ich habe Dir gesagt,es jenen starke Gründe vorhanden, anzunehme», daßMargaretha in London sey, In den Vorstädten Londonshat sich auch seit ein paar Wochen der sonderbare undgefährliche Mann gezeigt, dessen Zwecke selbst ein Ge-heimniß sind, und von dem wir nur das gewiß wissen, daßer unser Feind ist — Robi» von Redesdale. Die Leuteim Norden haben einen Geist der Unruhe und der Empö-rung an den Tag gelegt; ein Mann aus dieser Gegendbegleitet diesen angeblichen Zauberer, und er selbst wardin früher» Zeiten von Heinrich von Windsor begünstigt.Das sind unheilweiffagende Zeichen, wenn man die Ver-bindung derselben erwägt!"

„Das ist wohl gesprochen, aber ein schöner Tag,unsre Nosse im Freien schnauben zu lassen, ist halb ver-loren darüber!" versetzte der indolente Fürst, „Bei unsrerlieben Frau! Der Schnitt Deiner Obertunika gefälltmir recht gut, Richard; aber Du trägst sie zu sehr aufge-bläht über den Schultern."

Richards dunkles Auge sprühte Feuer, und er nagtean seiner Lippe, wie er antwortete: „Gott hat mir nichtdie schöne Gestalt meiner Verwandten verliehen!"

„Verzeihung, lieber Junge," sagte Edward freund-lich; „aber Du bedarfst auch gar nicht unsre breitenRücken und starke Sehnen, denn Du hast eine Zunge, dieWeiber zu bezaubern, nnd einen Witz und Geist, Män-nern zu befehlen,"