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3 (1843)
Entstehung
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„Bon mir, edler Sir?"

„Bon Dir!" sagte HafiingS mit einem kacheln; und >

ihr einen Sitz hinstcllend, nahm er vom Tisch eine be- s

malte Handschrift auf. „Ich habe Deinem Freund, Mei-ster Alwyn- zu danken, daß er mir den Besitz eines solchenSchatzes verschafft hat."

„Was, mein Lord!" sagte Sybille, und ihr Augenleuchteten, „wäret Ihr — Ihr der — der —"

„Der Glückliche, welchen Alwyn um einen so gerin-gen Preis reich gemacht Hai. Ja- Beneide mir nicht mein >

gutes Glück hierin. Du hast köstlichere Schätze, dünkt ;

mich, an einen Andern z» verleihen."

„Mein guter Lord!"

„Nein, ich darf Dich nicht ängstigen. Und der jungeGentleman hat ein hübsches Gesicht; möge cS ein treuesHerz verkündigen l"

Diese Worte erregten in Sybillen ein wunderbaresGefühl von Freude. Sie schienen in traurigem Tonegesprochen — sie schienen eifersüchtigen Kummer zu ver-rathen — sie erweckten das sonderbare, wunderliche Wei-beSgcsühl — das Wohlgefallen an dem Schmerz, welchervom Einstuß des Weibes zeugt; des Mädchens rosigeLippen lächelten boshaft. Hastings beobachtete sie, undihr Gesicht war so strahlend von diesem seltnen Schimmergeheimen Glückes — so frisch, so rein, so jung, und beialle dem so schalkhaft und herzgewinnend, daß, so über-sättigt und abgestumpft er war durch das Verfolgen desgemeinen Genusses, dieser Anblick doch bessere und zärt-

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