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Dienst wünschest Du, daß ich Dir erweise? Sprich! Jadoch, ich bitte Dich, sprich!"
„In Wahrheit, mein guter Lord," sagte Sybille,ihre Verwirrung bemeisternd; und ste hob ihren Schleierauf, und ihre dunkelblauen Augen begegneten mit furcht-loser Unschuld und Zuversicht den auf sie gehefteten Bli-cken , „ich wußte nicht, — und Ihr werdet mir das glau-ben — ich wußte Vis auf diesen Augenblick nicht, daß ichso viel Grund zur Dankbarkeit gegen Lord Hastings habe.Ich suchte Euch nur auf wegen meines Vaters, Master-Adam Warners, welcher gern die andern Gelehrten be-willigte Erlaubniß haben möchte, den Lord Heinrich vonWindsor zu besuchen, welcher ihm in frühern Tagen Hulderwiesen, und diesem fürstlichen Gefangne» die Zeit zuverkürzen mit dem Vorzeigen eines merkwürdigen Instru-mentes, das er erfunden."
„Ohne Zweifel," erwiederte Hastings, welcher dasin jenen Zeiten seltene Lob der Humanität und Mildewirklich verdiente, —„ohne Zweifel wird es mir eineFreude, und Seiner Hoheit dem Könige nicht zuwiderseyn, alle mögliche Artigkeit und Nachsicht zu erweisendem unglücklichen Gentleman und Lord, welchen cinge-kerkert zu halten uns das Wohl Englands zur hartenPflicht macht. Ich habe von Deinem Vater gehört,Mädchen, einem ehrlichen und einfachen Mann, in wel-chem wir wohl keinen Verschwörer zu fürchten haben; undvon Dir, junge Mistreß, habe ich auch gehört, seit wiruns zuletzt trafen."