ein Hochzeitgeschenk von der Königin Margaretha anmeine Lady, und eine große Pracht anzusehen, und gutzugleich für das Heil der Seele, weil biblische Geschichtendarein gewirkt waren. Eh, Sir! erinnert Ihr Euch nichtmehr Eures Namensbruders, Meister Adams, in seinenwackern Scharlachhosen, und der Frau Eva in ihremtrefflichen blauen Minder und mit Spitzen besetzten kurzenRock; und jetzt — schaut Euch um, sage ich, und seht,Wie weit Ihr Euer Kind gebracht habt!"
„Schweigt, schweigt, Madge, schweigt!" schrie Sy-bille, während Adam mit sichtlicher Verstörung und miterwachendem Schaamgefühl die unerwartete Mittelspersonanstarrte, unter ihren Worten die Augen im Zimmer um-herschweifcn ließ, und von Zeit zu Zeit kurze, tiefe Seufzerausstieß,*
„Aber ich will nicht schweigen," fuhr das alte Weibfort, „ich will sagen, was ich zu sagen habe, denn ich liebeEuch Beide, und ich habe meine arme Gebieterin geliebt,welche todt und dahin ist. Ach, Sir, stöhnt und ächztnur! es thut Euch gut. Und jetzt, wo das süße Fräuleinheranwächst, jetzt, wo Ihr daran denken solltet, eineHeirathSmitgift für sie zu erübrigen, (denn es gibt keineEhe wo kein Topf siedet,) entreißt Ihr ihr das Wenige,was sie mit saurer Mühe sich erworben hat, Sir! Oh,vfni über Euer Herz! und wozu, wozu Sir? Damit dieNachbarn Eures Vaters Haus anzünden, und dieKinder —"
„Halt ein, Weib!" schrie Adam mit einer Donner-