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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
155
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ich einschlafc. Ich meinesezte er lächelnd hinzu,nicht im metaphorischen, sondern im wörtlichenSinn."

Demgemäß sezte ich mich als er sich zu Bettegelegt, neben idn, «nd wir führten unser Gespräch,vbwol nur stoßweise, fort. Er gab mir ver>ch,edeneAufträge über sein Begrübniß und zu einigen kleinen,in sein Testament nicht eingetragenen Vermächtnissen.Während er gleichgiitig gegen den Umgang rer Men-schen gewesen, war er keineswegs undankbar gegenihre Zuneigung. Die lezten Liebesdienste die ihmerzeigt worden, hatten ihn tief gerührt, und erwollte jezt im Tod darlrgen, baß er dieselbennicht vergessen habe. Wirklich Hab' ich bemerkt, daßje abgeschlossener von der Welt wir lebe», desto eherkleine Aufmerksamkeiten, die man im Getümmel derMenschen nicht beachtet hätte, zu groseil Freund-schaflbewcissn erhoben werden; freilich daß dieselbeUeberschäzznng auch hinsichtlich unbedeutender Kränkun-gen oder willevloser Unbeachtnng eintrit. Das Herzgkwint nie die Unabhängigkeit des Verstandes.

Vor dem Fenster schwankte» die dunkeln Gipfelder Bäume wehmükhtg hin und her, und über ihnen,in ergreifendem Gegensaz, stand der wolkenlose, stern-wtmmelnde Himmel.Meine Augen werden schwer,"sprach A.;lassen Sie die Vorhänge herunter." Ichthat lo nnd schlich leise in das nächste Zimmer, wodie Wärterin nikkend in einem grosen Stuhl nebenLeM Kamin saß.

Schläft er?" fragte sie, bei meinem Eintriterwachend.

In Kurzem wird er's," erwicderte ich.Erscheint schläfrig zu sein."

Der arme Herr! seine Leiden werden bald znEnde gehen!" sagte die Wärterin »uv nahm »ine-rose Prise Tabak.