A. Wenige, a^ein Freund, denken an all dieerhabenen Hofnnngenst welche der Glaube an Unsterb-lichkeit unk eröfner. Eine der reinsten von diesenHvfnniigcn ist die Aussicht ans eine vollkommnereErkeniiiiß, — auf die Fähigkeit, mit Allen, die voruns gelebt haben, reden zu können, zu befragen diescrgangeuen Jahrhunderte und ihre dunkle WeisheitM enthüllen! Wie Niel stirbt in jedes MenschenBrust wortlos hinweg! Wie Wenig von Dem, waSder Weise weiß, theilt er mil! Wie viel Saiten derLeier in der Buist de« Dichter« waren stumm fürdas Ohr der Well! AU dieses Ungesagte, Unmit'gcthritte, Ungeahncre zu erfahren ist vielleicht dasVorrecht nuferer Unsterblichkeit. Nach dem Glaubender A,aber steter, diejenigen Orte, wo die ftükcstenMenlchen Gott verehrten, unter einer heiligen Hut;kein Naubvogcl weilt dort, kein wildeS Thier wan-delt dahin : «S ist die ge epnete Stätte, auf welcheda« Auge der Gottheit blikt, und welche im An-denken der Menschen fortlebt. Wie mit dem ältestenOrt der GotteSverehrnng, jo mit dem lezte» Hafender Ruh«! — wie mit dem Flek, wo unsere ersteunvollkommene Andacht anfstieg, unsere erste Ahnungvon etwas Göttlichem begann, so sollte es mit derStelle gehalten werden, wo unsere vollendete Erkewnißres höchst,ii Wesen« anfing, und von wo an wir einenDank gegen dasselbe anssprelben können, der durchdie Unruhe und den Schmerz der Erde nicht längerzmükgedrängt und verdüstert wird. Gewiß, wennirgend ein Ort ans der Welt heilig sein darf, so istes der kleine, grüne Hügel, in welchem die Traueraufhort, und von wo ans, falle die Harmonie derSchöpfung, die Stimme in unserem Heizen, derTrieb, vermöge dessen der Mensch so leicht an Offen-barung glaubt, nnS nicht mir einer ewigen LügeHotten und höhne», wir auf den unrrmattbaren
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