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einen Angenblik das düstere Gewölbe des unbegriffe-nen Weltraums, sinkt aber, seines Glanzes beraubt,wieder zn Boden — schimmernd aber nuzlos — auf-strebend aber nicht aufklärend - ein Spiel für Alle,für Niemand ein Licht.
Eleichwol ist Das, was den oberflächliche» Beob-achter ängstigt, nämlich der ewige Wechsel, gerade dereigentliche Beleber der Welt. In bewusklosem Ge-fühl dieser Wahrheit stellten die alten Egypter, wiePorphyrins crzält, ihre Götter als über dem Was-ser schwebend dar, ewig ruhelos und die grose Reiheder Veränderungen hervorrufend. Allein Wer nimtdie furchtbare Verantwortlichkeit, die gekrönten Mei-nungen seines Geschlechtes zu erschüttern, gern aufsich, wenn er bedenkt, daß Jahrhunderte vorübergehen können, ehe das Gute, das seine Handlungzu Folge hat, das Bose, das sie nach sich zieht, auf-wägen wird? Diese Besorgniß, diese Schüchtern-heit ist cs, was uns zu Memmen umschaft, und groseSeelen, die Reformen herbciführen sollten, lhatlosund müssig macht, während die kleinen Geister, dieTaglöhncr der Zeit, Zoll für Zoll Dem zukriechen,was die Nothwendigkcit verlangt, und die MehrzahlJahrhundert um Jahrhundert hinter jenem fernenZiel zurük lassen, das die Wenigen in Herz undGeist stets erreicht haben.
B. Eine von den seltsamen Erscheinungen, diesich täglich zutragen, ist, daß diejenigen Menschen,welche die Andern in die gröste Bewegung sezzen,