gestirnten, mit den weiten Wüsten der unbevvlkertenNatur umgürteten Himmel, beim Rollen des Don-ners oder bei den tausend geheimnisvollen Stimmen,womit die mächtigen Winde ihre Herzen anfüllten,den Anhauch von Etwas, das über ihnen selbst stand;sie beugten sich dem dunkeln Anflug; sie nährten de»überirdischen Traum, und sic brachten hervor —was? — Aberglauben! Der schwärzeste und gif-tigste aller Dämonen entsprang ihrem Streben nacheinem Gott, und ihre Nachfolger machten die Erdezu einer Hölle in ihrem Bemühen die Mysterien desHimmels zu erhalten und seine Gebote zu wieder-holen.
Wie schon und erhaben war das Streben desMenschenhcrzenS, welches zn den Träumen derAstrologie hinzog. Wer hatte wol zuerst den Ge-danken, das grvse Buch des Himmels zu lesen? Werdachte zuerst, in diesen stillen, kalten, melankolischcnKreisen sei unsre Geschichte uiedergeschrieben? Weres auch war, cs mnste eine kühne, nicht irdischeSeele sei»; aber eben die Erhabenheit ihres Wesenstrug der Welt Jahrhunderte der Täuschung, desPriestertrugs und des Jrrthums ein. Man verlassefür einen Angenblik die winzige Kette des Betan-ken, man gebe Lein Geiste Flügel: Was wird daSErgebniß sein? Sehr selten Gewinn, in der Regelirgend eine glänzende Thorheit! Gleich Kindern,die Schwärmer gegen den dunkeln Himmel werfen,brent und steigt unser Ehrgeiz empor und erhellt für