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den Gräber» seiner Väter und hält uns mit zitterndenHänden die einzige Tröstung entgegen, welche dieErde für ihre Schmerzen und Wurden noch gefundenhar — eie Beziehung auf den Himmel. Ist aberdie Anlage der Nachtgedanken gros, so ist fle auchgleichförmig diuchgefnhrt. Nie ermalten die gewal-ligen Schwingen der Begeisterung. Selbst Scherzeund Wizspiele sind aus Einem S-ük mit dem feier-lichen Ganzen, wie die grotekken Masken auf denMauern gothischer Kirchen, welche de» strengenRegeln des Geschmaks Troz bieten und doch so un-erklärlich mit dem Gebäude übereinstimmen. Zudemist der Schmerz des Dichteis weder selbstsüchtig, nochschwächlich. Es ist der grvse, allgemeine Schmerzder Menschheit, die liefe, des Weisen würdigeTrauer, die aus einer gründlichen Kentniß unseresWesens und des Ortes, welcher demselben zuge-wiesen ist, entspringt. Die gleiche Kentniß bringt,je nachdem fle auf verschiedene Gemächer wirkt,verschiedene Ergebnisse hervor. In Voltaire sprühte5- zn «pirirn des Wizze« illlfj in Göthe nahm sse'die liefere Farbe einer Ironie an, die arrs Erhabenegrenzt; inUoung erzeugte fle dieselbe tiefe, erhabeneEchwermuth, welche die Sprüche des Sohnes Sirachsund den kräftigsten Theil der Philosophie PlarosHervorruf. So ist es denn der Gedanke, wie dergleich fortgeführte Flug, was diesem Werk einen sohohen Rang in unserer Literatur einräumt. WendenSie sich von ihm zn irg»nd einer andern didaktischen