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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
139
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irs

in höherem Grad an, als irgend einem später«Dichter. To wenn er ausruft:

Grose Schäze zu

Wie wenig können Menschen sie geniesen!

Sie gängeln höchstens uns an ew'gem Spiel.

Oder, ein schöneres Beispiel:

Die mein'ge" (Freude)starb mit dir, dein lczterHauch

Zerbrach den Zauber; die entlenzte ErdeVerlor den Glanz. Wo ihre goldncn Thürine,

Die lichten Berge wo? verdüstert allZu «akter Wüste, öder Schlucht der Jahre.

Der grose Magier ist todt!

Hier drängt sich der ganze Inhalt der vorhergehen-den Zeilen, die ganze Macht der Freundschaft, derganze Sieg des Todes in die Worte zusammen:

Der grose Magier ist todt!

Wirklich ist das ganze Gedicht hindurch nichts sobrmerkenswerth als diese Kraft des Zusammendrän-gens. Er sammelt einen mächtigen Schaz von Ge-danken und prägt das Ganze zu einer einzigenunschäzbaren Sentenz aus. Er komprimirt diePorosität der Sprache und legt eine ganze Welt vonSinn in einer einzigen Zeile nieder. Seltsam wen«einen Schriftsteller, der diese Gabe in einem so einzighohen Grad tesizt, mit Recht der Borwurf desSchwulsts treffen sollte.

Welchen Plaz sollen wir aber Uoung in unsererLiteratur anweisen? Gegenwärtig ist seine Stelle

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