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betrachtet; und so dürfte wol die Hälfte der erhabenenEchweimulh des Dichters auf die Unzufriedenheitdes W-ttmanuS kommeu. Die e> habende Gesinnung,da» vollste Gemüth, die inbrünstigst« Andacht reichennicht immer zur Verschenchung jener ärmlichen, klein-lichen Gefühle hin, die sich, in unserem künstlichenZustand der Gesellschaft, au da« Herz klammern undoft die niedrigen Ursachen der herrlichsten Leistungende« Genius sind. Die Kränkung eines selbstsüchtigenEhrgeizes rief Swifts Gulliver hervor, urd es istnicht unmöglich, daß die nämliche Ursache AonugSD-rsen eine so dunkle Farbe anldrnkte. Eine krän-kelnde Unzufriedenheit, eine Schwäche der Konstitu-tion hauchte ilne Nacht in Johnson« RaffelaS undByron« Chrlde Harold. Flicht der Dichter vor einemvon der Welt ihm zugebrachten Gram zu seiner trö-stenden Kunst, so weiß er nicht, aus welch jämmer-lichem Boden die ihn begeisternde Trauer nur zu oftanfichiest. Kurz, die Quellen der Inspiration sindso wunderlich und zulämmengesezt, die Schlottenund das Gold so vollständig und fein mit einandergemischt, daß, eine so eigene Lust für den Metaphy-siker es auch gewähren möchte, hier Gutes und Böseszu analvsirtN, zu wägen und zu sichten, ein solchesUnternehmen doch nicht eben weise für uns wäre.Mögen u»sre Seelen die tiefen Gedanken, die erha-bene» Verse Lukrezens schlürfen, ohne zu fragen,welcher Theil davon auf den Zanbertrank und wel-cher ans das Genie komme.