der Prosa und Poesie zu vereinigen und zu ihremhöchsten Auedruk zu bringen; — ihn befähigen baldin der Königsprachk seiner Bilder ein n Milton, dachin dem «hrnen Griff seines Verstandes einen Turnuszu erreichen.
In Uoungs Gemüth scheint eine anfallendeTendenz zum Ehrgeiz gelegen zu haben; mindestensdenken seine Poesie wie sein Lebe» in gleichem Gradauf jenen hohen Flug des Verlangens und jenesStreben nach Effekt, das wir beim Künstler wiebeim Menschen ehrgeizig nennen, und es gehört zuden Knriosis in der Gelrkrrciigeschjchte, daß derstrenge Uonng unter den Anspicien jenes lüderliche»Auswürflings aller öffentlichen und persönlichen Mo-ral, Philipps, Herzogs von Wdarkon, P in dar Par-lament zu kommen suchte. Wäre-Dies gelungen,welche Verschiedenheit dürfte es nicht nur in DonngSLeben, sondern auch in seinem Karakter zur Koiqegehabt haben! Et ist nicht verbrieft, daß der gröstealler theologischen Dichter (weder Milton noch Da t«sind wirklich theologische Dichter, obwol sie oft soKenant werden,) nicht in jener verderbten, schachern-den Periode der parlamentarischen Geschichte ein krie-chender Gläksrirrcr oder rin ränkevollec Srellen-hascher geworden wäre. Mindestens ist diese An-nahme nicht hart, wenn man auf sein späteres redenbllkr und seine Umtriebe um kirchliche Beförderung
P Dergl. Devereur. 4 Dbchu, S. 115.