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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
120
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Architektnrgemenge; Shakespeare entgeht der allge-meinen Sucht nicht; Marlowe stürzt sich hinein;Ben Jonson mir all seiner tiefen Gelehrsamkeit undseinem gewiß korrekten Geschmak schildert seine eigeneZeit sehr getreu, bedckt das Kostüm aber mit römi-schen Juwelen. Als Geschmak pflanzte sich di« Sachefort; die Heiligkeit von Miltsns Gegenstand unddie Strenge der religiösen Sekre, welcher er ange-hörtr, vermochten von seinen ehrwürdigen BlätternOsiris, Isis, Horns und ihr Volk"nicht ausznschlieseu.

Den antiken Göttern werden ihre Sizze in dermodernen Hölle zugewiesen:

Des Himmels Erstgeborner, Titan, wardMit seiner Riesenbrnt und seinem RechtVom jüngeren Saturn gefesselt, derVom mächt'gern Sohn das gleiche Los erfuhr -So herrschte JeuS, ein Throiienräuber, erstAus Kretas Id», dann ans kaltem HauptDes schneeige» Olymps!"

Selbst in dem hebräischen ParadiesFührt Vater Pa»

Mit Horen und mir «Srazien im TanzDe» ew'gen Frühling au."

Der höchste Ausdrnk für die Schönheit in RaphaelsErschenuug lautet:

Er stand gleich Majas Sohn."

Und der Ewige selbst borgt Homers Wagschalen, umin dem Kampf zwischen Eatan und Engel den Aus-schlag zu geben: