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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
113
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Es gab blos Eine Antwort auf diese Frage. Ichwarf meine Fragmente ins Feuer, und nun kamwirklich eine Niedergeschlagenheit über mich, wie ichfle bisher nie empfanden. Ich sah mich in der Lageeines Menschen, der nach vielen Mühen in derWelt endlich eine» friedlichen Winkel gefunden, einHau« gebaut hat, und nun im Augenblik, wo er zuseinem Herzen sagt: ,,jezt soll Dirs gut werden,"sich hinweggerufcn sieht. Ich hatte ein Ziel gefun-den — eS ward mir entrissen, mein Stab war ge-brochen, und es blieb mir blos noch, mich ins Grabzu schleppe», ohne die Peinlichkeit des Wegs durchirgend ein Linderungsmittel mildern zu können. Nachkeinem ärmlichen Gegenstand hatk' ich gezielt, hattemeine Bestrebungen nicht zum Staub und Schmuzder gewöhnlichen Menschenwünsche herabgcbeugt,hatte di« Freuden meines Daseins auf diese einzigekühne H-fnuug begrenzt, ohne dieselbe auf derschwanken Grundlage jugendlicher Unerfahrenheit auf«zuführen; — hatte gelernt', gedacht, gearbeitet, «hich zu erschaffen wagte. Und jezt gähnte zwischenmir uud der Erfüllung meiner Entwürfe, der ich somühsam zugestrebt, und zu welcher ich als einernicht unverdienten Belohnung empor geschaut, dieKluft der Ewigkeit. Es war mir, als sei ichverkamt aus dem Leben zu scheiden im Mvment,wo ich dem Leben seine» Zwek gefunden hatte. Indiesen Gedanken lag eine Bitterkeit, der sich nichtleicht begegnen ließ. Umsonst sprach ich zu meiner