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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
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Seele: „Warum grämst Du Dich? der Tod selbstschrekt Dich nicht- und was kann Dir endlich dasstolzeste Ziel des Lebens Besseres bringen alsRuhe?" - Zvlezt jedoch lernen wir unser Schiksaldurch genaue Untersuchung desselben ertragen: KeinSchmerz, der nicht durch festen Entschluß über»wältigt werden könte. Als ich mich denn so vonTag zu Tag hinfälliger werden sah, wandt ich michjenen erhebendem, minder irdischen Betrachtungen zu,die uns gleichsam Flügel geben, wenn die Füße nns^versagen. Sie sind mir thenrer geworden, als dieTräume, die ihnen vorher gingen, und sie flüsternmir von einer Hellern Unsterblichkeit, als derjenigendes Ruhmes."

Don dieser Zeit an sah ich A. täglich, dennseine Krankheit nahm rasch zu, und ich mochte nichtgern einen Stral der Sonne verlieren, die so balduntergeben sollte. Täglich ward er restgnirter insein Schiksal; doch kann ich nicht längnen, daß esMomente gab, wo sein alter Ehrgeiz von Neuemvorbrechen wollte, — wenn die Welt um ihn herlast wurde, wenn Thatkraft, Unternehmung hellan sein Herz sprachen; Momente, wo er fort zuleben wünschte und die tiefe Ruhe des Grabes ihmkalt und vorzeitig dünkte.

„Ich erinnere mich," sagte er einet Abends, alswir im Gespräch in seinem Acbeitzimmer saßen, derSopha vorgerükt, die Vorhänge niedergelassen, der