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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
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Ansicht nach, wäre uni genauere Prüfung ver-gönt, eine bedeutend vorherrschende Genußfähigkeitrotdekken, die ihnen ihren Gram zu einer Schwel-gerei machte. Wer weiß ob Rousseau, wenn er seine„Träumereien" hin warf, oder Byron, wenn erChild Harolds Pilgsrbahn abstekte, die Herrlichkeitseines Werkes nicht i» weit stärkerem Grad empfand,als den Schmerz den es verewigen sollte? Müssensie nicht durch die Schönheit ihrer Ideen, die Me-lodie ihrer Klagen, die Wunder ihrer Kunst miteiner fast göttlichen Seligkeit erfüllt worden-sein?Vielleicht fänden wir» daß Rousseau im Genuß seinerjugendlichen Fußwanderungen endlich kein tieferes,wenn auch ein lebendiger gefärbtes Vergnügen em-pfand, alt wenn er in seinen alten Tagen und seinemverfinsterten aber geistervollen Gcmuth die Einsamkeitmit vermeintlichen Feinden füllte und das Echoselbstrrschaffeuer Leiden von dem geliebten See wie-dertöneu ließ."

„So hegte ich denn den falschen oder richtigenGlauben, daß ich durch Anbau meiner Fantasie meinGlnk anbaoen würde. Ich beneidete nicht so sehrden Ruhm der Stimmführer in der Literatur, altden Genuß, den sie bei Erwerbung desselben empfun-den haben mutten. Vielleicht die gehofte Schwelgereiwäre mir wirklich zu Thcil geworden, aber meineLehrzeit wurde plözlich unterbrochen. Als ich aneinem schönen Junitag allein in meinem Zimmer saßwekte mich aus meinen Träumen auf Einmal ei»