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Drittes Bändchen (1835)
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vachzieht, kann ich nicht umhin anznnrhmen, ihregewöhnliche Folge auf tat Herz sei eine Verhärtunggegen dal Menschengeschlecht. Ihr« lange, anhaltende,unveräaderliche Erfahrung scheint eine stille, unab-weisbar« Anklägerin der Menschheir. Dir Menschenhaben die höchste Sorgfalt angewandt, den unver-söhnlichste» Zeugen gegen sich stets bei Kraft zu er-halten. Alle RegierungSformen, so feindlich sie auchunter einander selbst sein mögen, stimmen in EinemPunkt, der Niederträchtigkeit der Regierten, liberein.Worin unterscheidet sich endlich daS gepriesene Grie-chenland von dem verachteten Persien? Ersteresbrachte einige hundert Namen hervor, denen leztcreSnichts Aehuliches an die Seite zn stellen vermag.Recht! Ader was siud ein paar Stäubchen gegenden Band am Meer? — was einige grose Mänuergegen daS Glük der Masse? Bestelt nicht die grie-chischen Schriftsteller, die gliechischcu Weisen, mehrals irgend Andre, Verachtung deS HanfenS um sieher? Bilden nicht der Betrug, der Undank, dieGewultthätigkeit, di« E'.meiuheit, das Elend ihrerMitgeschöpfe das Lieblingsthewa der antiken Satireund Beredsamkeit? Und selbst unter ihren grosenMänner» — wir Wenige über deren Dortreslichkeitdir Geschichte nnnmwunden entscheiden darf! — wieWenige unbefirkt selbst vom Unheil ihrer eignenZeitgenossen! — Nor duich die allgemeine Pbilan-thrvpie, eine moderne Empfindung, wird es uusvielleicht möglich, zn der Geschichte der Vergangenheit