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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
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macht auf Das dir meisten Ansprüche, was ihm ammeisten abgebt. Hume mit seiner glatten Affektationder Aufrichtigkeit ist nie aufrichtig, und der ewigphilosophirende Gibbon ist selten philosophisch. Taci-tut und PolhbiuL haben die Welt in stürmischemZeiten gesehen; die Keutniß ihrer Mitmenschen warihren Herzen nicht in leichten Buchstaben, sondernin tiefen, grauenhaften Furchen eingedrükt. So ge-wann der Megaiopolitaner jene Masse von Beobach-tungen, jene wunderbare Intuition in den wahrenGeist der Thatsachen, jene Kraft das Unwahrschein-liche mit Einem Blik zn bemerken, und durch alleWolken und Nebel hindurch die Wahrheit mit EinemGriff zn pakkeu, wie Dies das bezeichnende Merkmalseiner grosen Geschichte ist. Und wenn uns diedüster« Kraft der Färbung an die Gemälde des nochgröscren Römers fesselt; — wenn Frevel auf Frevelio der ganzen lebendigen Schwärze jener furchtbarenTag« vor uns aufsteigeu; wenn in seinen hingeworfe-ncn Lakonismen die blutigen Geheimnisse der Königeenthüllt vor uns liegen; wenn wir jedem Gedanken«ine schauderhafte Thatsache beigegebeu, in jedemKarakter eia Wunder und doch einen Spiegelseiner Zeit sehen: so fühlen wir wie diese Kraft undTreue der Darstellung nothweudig von der Furcht-barkeit und dem Schmerz der Erfahrung nuterstüztworden sein muß.

Doch vou dieser Kritik über die Geschichte zuden Wirkungen zurütkehrend, welche die Geschichte