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reiche» Trauernden. Der Mensch regte sich wiederin mir; die Weichheit meines Grams schmolz all-mälig unter den täglichen Spielereien des Lebenshinweg; fortwährende Fußtritte, obwol die Fußtrittevon Müsflggängern, verwischten die Aufschrift aufdem Grabstein meiner Freuden. Ich sprach zu mei-nem Herzen: warum trauern, wenn die Trauer eitel,die Sehnsucht Schwäche ist? Ich will zu Dem zu-rükkehren, was mir das Leben gelassen hat: ich willnach Genuß ringen.
Wer eine Rolle lange spielt, dem wird sie endlichzur Natur. Anfangs war es mir unbehaglich, Auf-merksamkeit auf Frivolitäten zu erkünsteln; allmäligward mir das Winzige zum Wichtigen. Der Haupt-reiz der Belohnungen, welche die Gesellschaft er-thcilt, liegt, wie auf der Schaubühne, darin, daß fledem Verdienst unmittelbar folgen: der Mann dernur auf den Brettern zu erscheinen hat, um sogleichbeklatscht zu werden, wird jede andere Art desRuhms zu fern und salzlos finden; so in der Ge-sellschaft. Wiz und gesellige Gcwandheit könnenselten em Leb erringen, das, wenn auch dauernder,doch eben so unmittelbar wäre als dasjenige, überwelches sie durch ein Wort und einen Blik gebieten.Uud haben sie einmal den Eclat gekostet, welchen ihneneine Macht über die Gesellschaft verschaft, so könnenfle sich nicht enthalten, nach dessen Foitbesiz zuringen. Dies wurde denn auch mein Fall, undwenn ein solches Verhältniß Andern Schade» gethan