Druckschrift 
Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
92
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das Leben. Wir habe» das Ziel des Philosophenerreicht und blikken ohne Beben auf Sarg undBahrtuch.

Ein ganzes Jahr lang kehrte mein Geist nichtzu seine» früheren Beschäftigungen zurnk; meinwissenschaftlicher Ehrgeiz war auf einmal unterdrükt.Bisher hatte ich gesagt: gewinne ich Auszeichnung,so erfährt Sie es; jezt schwebte mir dieses Ziel nichtwehr vor. Nicht einmal den Andlik von Büchernkonte ich ertragen. All' meine Gedanken waren zueinem dumpfen Hinbrüten erstarrt; eine melanko-lische Gleichgiltigkeit erfüllte und bedrükte mich; —das „truüitnr üi«, üie,'' der Tag der dem Tag ohneZiel oder Gewinn folgt, die Wolke die der Wolkeüber der dürren Ebene uachschwrbt, der Luftzug derdem Lultzug über dem unbewegten Wasserspiegelnachweht: Dies waren die einzigen Abbilder undGleichnisse für mein Leben. Meine Freunde hattenerwartet, daß ich einige der höchsten akademischenAuszeichnungen gewinnen würde; man kann sichverstellen, daß ich ihre Erwartungen täuschte. Ichverließ die Universität und eilte nach London. Ebenwar ich volljährig geworden. Ich fand, daß mansich um mich bemühte, und stürzte Mich mit Begierdein die Gesellschaft. D-r Versuch war gefährlich,aber in meinem Falle glükte er. Ich ließ mir keineZeit zum Nachccn'en: Spiel, Intriken, Zerstreuung,das sinv die Beschäftigungen der feiner» Gesellschaft,«nd wiiklich sind sie grose Hilfsquellen für einen