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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
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die Universität bei dem Vormund zuzubrjngeu; ande-rerseits versprach er mir, wenn ich nach Ablaufdieses Jahrs Lnciens Aufenthalt immer noch zn ent-dekken wünschen sollte, wolle er meinen Nachforschun-gen kein Hindernis in den Weg legen. Ich warmit dem Vertrag wenig zufrieden, wurde zu dem-selben aber durch die feste Ueberzeugung bewogen,daß Lucie mir schreiben würde und wir einandermindestens durch die Kunde unserer gegenseitigenLage und Ausdauer trösten könten. In diesemGlauben bestand ich denn auch darauf, noch sechsWochen bei G. zu bleiben, und sezte meine Absichtdurch. Damit Luciens etwaige Briefe nicht deramtebefliffenen Intervention des Herrn S. oder derHelfershelfer meines Vormundes ausgesczt sein möch-ten , ging ich jeden Tag dem Postboten, der unsereBriefs zu bringen pflegte, selbst entgegen. KeinWort von Lucien! Später erfuhr ich, daß von D.,den mein Vormund weislich eben so rrvl erkauft alseingeschüchtert hakte, drei Briefe, welche Lucie inihrem arglosen Vertrauen an mich gerichtet, auf-gefangen worden waren, und daß sie nur dann nicht»xhr an mich schrieb, als sie nicht mehr an meineLiebe glaubte.^

Ich zog nnn zu dem Vormund. Ein geselliger,gastfreundlicher Mann, sah er sein Haus stets vollGästen, der Auslese der angenehmsten Kreise vonLondon. Wir lebten in einem beständigen Zirkel vonVergnügungen; mein Oheim, der mich für reich genug