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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
79
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glaubte, «ur auf wenige Tage, begleitete meinenVormund, blieb eine Woche abwesend und eilte nachdem Landhaus zurük. Es war verschlossen; eine alteFrau Lfnete die Thür; Vater und Tochter warenfort, Niemand wüste wohin!

Jezt erst enthüllte mir der Vormund seinen An-theil an diesem für mich so furchtbar unerwartetenEreiguiß. Er entfaltete mir Ds. Kunstgriffe; erstellte seinen Karakter in das wahre Licht. Geduldighörte ich ihn au, so lange er nickt weiter ging; alser aber, ermuthigt von meinem Stillschweigen, mireinreden wollte, Lucie sei in die Ränke ihres Vatersmit verwikkelt, sie habe sich hergegeben den uner-fahrenen Erben eines beträchtlichen Vermögens zumgemeinsamen Dortheil des Alte» und ihrer selbst indie Schlinge zu ziehen, brachen meine Wut undEntrüstung plözlich hervor. Ein heftiger Wortwechselfolgte. Ich trozte dem Ansehen meines Berathers,ich lachte seiner Drohungen, ich erklärte offen meinenEntschluß, Lucie» bis an's Ende der Welt nachzn-spüren und sie im Angenblik, wo ich sie finden würbe,zu heiraten. Ob mein Tutvr mein Grmüth tiefgenug durchschaut haben mochte, um zu sehen, daßGewalt nicht das Mittel war, um mich zn leiten,weiß ich nicht; genug er milderte seinen Ton, batwegen seiner Hizze um Entschuldigung, ließ sich zusanften Gegenvorstellungen herab, und unser Streitendigte mit einem Verglich. Ich willigte ei», Herr»S. zu ver lassen und das leztr Vorbereitungsjahr für