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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
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so oft ich wollte. Dies dauerte etwa zehn Tage.Al< ich nach Verfloß derselben meinen gewöhnlichenMoigenbrsuch machte, fand ich D. allein. Sr schienbewegt. Eben, sprach er, sei er daran, verhaftet zuwerden. Er sei auf immer verloren — und seinearme Tochter! .... Er vermochte nicht weiter znsprechen — sein Mannesherz war überwältigt, under bedekte das Geslcht mit den Händen. Ich ver-suchte ihn zu tröste» und fragte wie viel er bedürfe,um aus dieser Verlegenheit befreit zu werden. DieSumme war beträchtlich; ich glaubte, als ich flenennen hörte, meine ganze Trostkraft sei dahin; ichirrte mich. Doch wozu bei einem so abgedroschenenGegenstand, wie rin Betrüger auf der einen Seite,ein Betrogener auf der andern ihn darbieten, längerverweilen? Ich ging zu einem Herrn ans dem StammIsraels, erhob bei ihm eine Summe auf Wiederer-stattung nach meiner Volljährigkeit, und übergabdiese Summe Ds. Händen. Mein Verkehr mit Luciedauerte fort, doch nicht lange. Die Geschichte kameinem Mann zn Gehör, welcher meiner guten, seiteiniger Zeit verstorbenen Tante in meiner Bevor-mundung nachgefolgt war. Er ging zn D. und drohteihm mit einer gerichtlichen Klage, der sich der Be-trüger nicht ausznsezzen wagte. Mein Vormundwar ein Mann von Welt; er sagte nichts zu mirüber die Sache, aber er bat mich, ihn auf einerkleinen Reise durch eine benachbarte Grafschaft znbegleiten. Ich verabschiedete mich von Lucirn, wie ich