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ich will mein Leben gewiß nie daran sezzen, ein Ge.lehrter zu werden." Noch hatte ich das Buch nichtzu Ende gebracht, als die Rektorin herein trat, wiewen» sie nach einem Bund Schlüssel suchte, eigentlichaber um zu sehe», was ich triebe. Eie warf «inensehr ungehaltenen Blik auf meinen armen Zeitvertreibmit dem Sechziger, und etwa zwei Minuten nachdemsie das Zimmer verlassen, trat ein Diener ein undfodcrtr mir das Buch ab. Noch immer ist der Schlußungelesen für mich geblieben, und wird es wahr-scheinlich bis zn meinem Todestag bleiben. Sintrüber Abend und ,ine schlaflose Nacht folgten; aberfrüh am andern Morgen hörte ich die Klingel amThor ziehen und sah ans dem Fenster meines Ker-kers wie der Dieuer das Gatter öfnele und meineTante durch den kleinen, geraden Kiesweg heraufkam, welcher den Blumengarten, wie man ihn nant«,durchschnitt. Etwa eine halbe Stunde später tratder Rektor mit der armen Alten herein, Leztere i»Thränen. Der Rektor halte sich uuerbitlich gezeigt;nur meine Ausstoßung tonte mein Verbreche» sühnen.Die Taute aber rrblaske bei dem Wort Ausstoßung;fle hatte von Knaben gehört, welchen die Ausstoßungzum Verderben für ihr ganzes Leben geworden war» —welchen sie die Pforten der Uuivrrsltät, die Vor-theile von Familienvcrbiudnngeu, den Pferch derKirche, die Ehren bürgerlicher Aemter abgeschlossenhatte; es war für ihr Ohr ein Wort der düsterstenVorbedeutung. Doch vergebens ihr Kampf gegen ei«