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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
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Kampf ein, und enthält sich eh' er so was thut,lieber der Lust zu tyrannisiren. Ach! wir könnenbeim gegenwärtigen Stand der Welt die grose Kunstdes Widerstandes nie zu früh lernen. Indessen«rieb ich meinen Grundsaz ein wenig zu weit. Ichwar vom Lehrer nie berührt, nie auch nur aus-gescholten worden, als wir eines Tags, als ich etwafünfzehn Jahre zältc, «inen furchtbaren Streit miteinander hatten, der mit meiner Verweisung von derSchule endigte. Es befand sich ein gewisser FamuluSan der Anstalt, ein rechtes Muster und Glanzbildder Famulusse. Gegen die kleinern Knaben war errauh, hatte aber seine Günstlinge unter ihnenBürschchen, die ihn stetsmein Herr" nanten und-ihm Orangen anboten. Gegen uns in den höherenKlaffe» benahm er sich im Allgemeinen höflich, undes gehörte zu seiner Politik von dem Einen oderAndern eine Einladung in das elterliche Haus überdie Ferienzeit zu erschleichen. Zu diesem Zwekdrükte er bei manchen Geiczzesüberschrcitungen einAuge zu, gestattete uns an halben Friertägen Schmau-sereien zu halten, und sagte nichts wenn er dieUebersezzung eines Klassikers bei uns entdekte. Gegendie Rektorin war er vollends die Sanftmuth in eige-ner Gestalt. Eine so demüthige und weiche Sitt«samkeit hatte man bisher in einem Paar grauerHosen und langen Kamaschen noch nie gesehen. Wiestrich er am Sonntag ihre Klöse heraus! wie erhob«r ihren jüngsten Dikkopf, als er in die griechische