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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
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so unendlich wenige, daß sie nicht gezält werdenkönne»), das, sag ich, Niemand der die Erfahrungmehrerer Jahre und die Erprobung durch den täg-lich'.» Umgang durchgemacht hat, besessen zu habenbehaupten kann. Milton, dessen Lebensschiksal eineReihe fehlgeschlagener Hofnungen iu Privat - wiein Staattvrrhältnissen war, Milton, der auf dieurtheillose Nachwelt als ein bei aller Erhabenheitmindestens strenges und rauhes Gemüth gekommenist, drükt in einem seiner früher», lateinischen Ge-dichte dieses Gefühl in einem wehmüthigen Ton derSentimentalität ans, den man ln der gvldneu, pla-tonischen Fülle seiner jugendlichen Ergüsse in engli-scher Sprache nicht oft findet:

Vi» sibi Huis^ue psrour <ie millilttrs ivveoit Iioum;^ut si sors cleüeric raixieaa von «sperr» vocis,

Uluru jnopior» «lies <^ua von speraveris Hora8urripic, rlecerooni liuc^uens in saeaula «larnaum.

Wer, der etwa auf kurze Zeit ein dem seinigeuganz ähnliches und entsprechendes Herz besaß, hatnicht täglich und stündlich zn sich gesagt:Dieskann nicht dauern?" Hat er nicht eine dunkle, nn-dewurte Furcht vor dem Tod empfunden? Hat esihn nicht jezt zum erstenmal geschaudert in die Zukunftcinzudringen? Ist ihm nicht ängstlich und unbehag-lich geworden? Glich er nicht einem Geizigen, derauf einer mit tausend Gefahren umgebenen Straßereist, und doch sein Alles mit sich trägt? Ach, esliegt eine Welt von tiefer, wahrer Empfindung