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Dieser strenge Republikaner stellte seiner früher»Richtung nach ganz de< Ideal eines Ritters undHofmanns dar. Niemand war je wieder nach Seeleund Leib so ganz das Musterbild eines feinen Welt-manns. Schön von Gestalt, fein im Benehmen,gewandt in Führung der Waffen, Meister jederritterlichen wie jeder sanstern Kunst, geübt i» derMusik, den Sprache», der bewunderte Günstlingder Damen und Ekeln Italiens vereinigte er Alleswas unsre Fantasie in das Wesen eines Troubadourslegt. In späteren Jahren greift der hochstnuigeVaterlandsfrennd mit ritterlichem Stolz eben so gutzum Schwert als zur Leier, und sein Brief an SamuelHartlieb würde selbst den ehrgeizigsten jungen Manuunsrer Tage in Schrekken sczzcn. Nach der voraus»geschikten Erklärung, daß er nur Das eine voll-ständige und edle Erziehung nenne, ,,was eine»Mann geeignet mache, richtig, gewandt und hoch-herzig alle Pffchten des Friedens wie des Kriegsauezuüben," g bt er daselbst einen allgemeinen Stu-dienumriß für junge Herren zwischen zwölf undeinundzwanzig Jahren: G-ammatik, Arithmetik,
Landbau, Naturgeschichte, Geometrie, Sternkunde,Erdbeschreibung, Befcstigungsknnst, Architektur,Mechanik, Schiffahrt, Geschichte der Meteore, Mi-neralien, Pflanzen und lebenden Geschöpfe, Anatomieund Heilkunde." All Dies soll durch „nüzlichr Er-fahrnngen von Jägern, Vogelstellern, Fischern,Schäfern, Gärtnern, Apothekern, Baukünstlern,