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grosmüthigen §i-ho-ti an sich zu fesseln. „Warum,"fragte fle eines Tags, „werfe» Sie sich an Iang-i-flweg? glauben Sie, Sie seien von ihr geliebt? Sieirren sich: fle hat kein Herz; nur ihre Eitelkeitm/.cht es ihr genehm, daß Sie als ihr Sklave er-scheinen." Fi-ho-ti war ungläubig und entrüstet.„Lesen Sie diesen Brief," sprach die Rivallu.„Jang-i-sl schrieb ihn mir vor einigen Tagen."
Fi-ho-ti las wie folgt:
„Wir hatten gestern Abend ein bezauberndesSouper bei dem fröhlichen Autor nnd vermisten Siesehr. Sie müssen mich über meine Neigung zu ihmnicht spotten; ich liebe ihn nicht; aber et macht mirSpas über seine Huldigungen gebieten zu können;mit Einem Wort, meiner Eitelkeit schmeichelt derGedanke, einen der ausgezeichnetsten Männer inPetin au mich zn ketten. Aber Liebe — ach! dasist ganz was Anderes."
Fi ho-ti gingen die Augen auf. Er erinnertesich tausend kleiner Einzelheiten, die bewiesen» daßJang-i-fl nur in seinem Ruhm verliebt gewesen.
Er sah auf Einmal den grosen Fluch der Aus-zeichnung. Sei berühmt, und du wirst nie nm deinerselbst willen geliebt! Wie du nicht wegen deinerschlimmen Eigenschaften, sondern wegen deines Enc-ceffes gehast wirst, wirst du nicht wegen deinerTalente, sondern wegen ihres Rufs geliebt. Ei»Mann von grosem Namen gleicht einem Thurm, dessenHöhe nach der Länge seines Schattens ermessen wird.
Dnlwer'S Romane» Xl.VII» 3