durchfuhr. Er sezte aufs Neue zwei Jahre vomkurzen Sommer der Jugend daran, mid legte dieFrüchte seiner Mühen der Welt in einem Buch vollder durchdachtesten Forschungen, dessen einziger Jwekdie Erleuchtung seiner Landsleute war, vor. „Dieskönnen sie mindestens nicht verlästern," dachte er,als er die lezte Zeile viedergeschrieben hatte. Achwie sehr irrte er sich wieder!
Ohne Zweifel weiß es das Publikum in andernLändern einem Schriftsteller groftn Dank, wenn erseine Bsrurtheile berichtigt, seine Schwächen be-kämpft; greife aber in China einen orthodoxen Jrr-thum an, beweise den Leuten, Laß Du sie bessern«ud erheben willst, und verzichte für Dein ganzesübrige Leben auf alles Glük, alle Ruhr!
Fi-ho-tis Buch wurde von den Philosophen mitder kältesten Gleichgiltigkeit ausgenommen, erstensweil die pckiner Philosophen Schwebler sind, und ersein System nicht auf Schwebcleieu gründete; sodannweil sie auf Fi-ho>tis Aussichten neidisch waren. Abervon seinen alten Freunden, den Journalisten von Pe-rin, oFohl — mit welchen Schmähungen, welchenVerleumdungen, welchen Schimpfworten wurde erbeehrt! Er hatte der Freund seiner Nebenmenschensein wollen — er wurde als ihr gräulichster Feindgebrandmarkt. Jede Art geheimer Absichten wurdeihm untergeschoben, die bemalten Pantoffeln derMandarine schwebten in Gefahr, nud offenbar hatte