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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
22
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auffastev. Er fand, daß seine Lehrsäzze in allemögliche Gestalten gezwängt wurden. Vertheidigeukonte er sie nicht, denn es ist gegen die Würde,dem ganzen Jonrnalhaufen Pekms zu antworten;aber seine Schmeichler versicherte» ihn, die Wahr-heit werde endlich siegen und die Nachwelt ihm Ge-rechtigkeit wiedcrfahren lassen. Ach!" dachteFi-ho-ti, ,,soll ich mein ganzes Leben hindurch füreinen Schuldigen gelten, um nach dem Tod los-gesprochen zu werden? gibt es keine Gerechtigkeitfür mich, bis ich die Macht der Bosheit hinter mirhabe? Das ist doch gewiß ei» Unglük!" Aller-dings; - es war die nothwendige Folge der Be-rühmtheit !

Fi-ho-ti fing jezt an zu fühlen, daß der Wunschnach Ruhm eine Chimäre sei; aber er war noch leicht-gläubig genug, einer anderen eben so trügerischenChimäre zu folgen. Er sprach zu sich selbst:Eswar ärmlich und eitel von mir scheinen zu wollen.Ich will mein Herz zu einer cdlern Ehrbegicrde er-heben; ich will blos den Wunsch hegen Andere zubelehren."

Voll von diesem stolzen Gedanken nahm Fi-ho-tieinen fester», erustcru Sinn an. Er ward strenggewissenhaft in der Abfassung seiner Werke, er wolltenicht mehr schreiben was glänzend» sondern entdekkenwas wahr ist. Ohne Gnade strich er das lebendigsteBild, die glänzendste Bemerkung, wenn nur einleiser Zweifel an ihrem sittlichen Werth seine» Geist