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sie eine» Höher» in ihm nicht anerkennen. Mit unbe-schreiblichem Kummer nahm Fi-ho-»i die Mauer wahr,die zwischen ihm und den Gesellen früherer Jahreaufgebaut worden; ihre Bestrebungen, ihre Empfin-dungen waren nicht mehr dieselben. Sie warennicht stolz auf seinen Erfolg — sie waren eifer-süchtig; — die Freunde seiner Jugend waren dirRrcrnsentrn seines Maunesalkers geworden.
„Noch ein Unglük!" dachte Fi-ho-ti, als er sichNachts auf sein Lager warf. — Allerdings I — eswar die Folge der Berühmtheit!
„Hab' ich aber die alten Frcnnde nicht mehr, sowill ich neue gewinnen," dachte der Gelehrte. „Män-ner von einerlei Beschäftigung werden auch verwandteSeele» haben. Ich bestrebe mich ein Weiser znwerden: um die Freundschaft der Weisen will ichwerben!"
Das war ein edler Entschluß Fi-Ho tis. Erumgab sich mit den Autoren, den Schöngeistern undden Weisen Pekius. Sie aßen an seinem Tisch, -sie gaben ihm ihre Manuskripte zum Lesen — (nndeine Handschrift ist im Chinesischen keine Kleinigkeit!)sagten ihm er sei ein wunderovllrs Genie, undzogen ihn jede Woche grimmig in den JournalenPekins durch; denn China ist vielleicht das einzigedespotisch regierte Land in der Welt, wo die Presseeiner gänzlichen Freiheit geniest. Fi h»-tis nachFreundschaft schmachtcnres Herz erfand es als eineUnmöglichkeit unter den Literaten Chinas auf einen