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einzig«» Freund zu hoffen; alle waren viel zu sehr mitsich selbst beschäftigt, nm an Zuneigung für einenAndern zn denken. Sie harten keine Reden, Ge-danken oder Empfindungen, alt solche, die Liebezu ihren eigenen Werke» und Haß gegen di« Werkeihrer Zeitgenossen antdrükten.
Einet Tagt hatte Fi-ho-ti das Unglük ein Beinzu brechen. Der Vertrauteste unter seiner literari-schen Bekautschaft fand ihn auf seinem Bette ant-gestrekt, wie er eben die Operation des Einrichtcus,die ein französtscher Wundarzt menschenfreundlich anihm vollzogen, durchgemacht hatte.
„Ach!" sagte der Schriftsteller, „welch groserUnfall, welch cntsezlichet Unglük!"
„Ich bin Ihnen für Ihre Thcilnahme sehr ver-bunden," erwiederte Fi-ho-ti, gerührt durch dieaugenfällige Bewegung des Besucht.
„Ja, et ist besonders ein Unglük, daß dieserFall Sie gerade in diesem Moment treffen mutte,denn ich hätte Sie gern über eine Stelle in meinemneuen Buch zu Rath gezogen, eh ich et morgen demPublikum übergebe."
Der Beinbruch des Freundet erschien demSchriftsteller nur alt eine Unterbrechung bet Ver-gnügens, sein Werk vorzulesev.
Vor Allem jedoch fand et Fi-ho-ti unmöglich inMenschen zu vertrauen, welche sich selbst unter ein-ander den möglichst schlechten Karaktcr beilegten.Glaubte man den Literaten selbst, so war nie ein so