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Drittes Bändchen (1835)
Entstehung
Seite
15
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IS

Nichtsthun überrascht worden zu sein, und erinnertesich zum ersten Mal des Grundsazzes der chinesischenGittenlehre, wonach es höchst unziemlich für eine»Herrn gilt, wenn man ihn mit einer Dame zusam-men trist. Der Roman fiel aus seiner Hand, unddie junge Name, erschrokken über den langen Bartund die langen Nägel des Philosophen, wäre davongelaufen, hätten ihre Füße es gestattet; wie die Um-stände waren, blieb ihr nichts, als ihre Bedientenzu rufen und zu ihren Freundinnen zu eile», denensie klagte, wie die angenehmsten Töte - a - Tscc'sverderbt werden könten, wenn junge Männer dasUnglük hätten Philosophen zu Oheimen zu haben.

Sobald der Mandarin — denn keine geringereWürde kam Fi-hv-tis Besuch zu, und er hatte dasRecht eine blaue Kugel auf seiner Mnzze zu tragen —das Feld frei sah, räusperte er sich und begann seineavnnknlarischen Ermahnungen.

„Schämst Du Dich nicht, junger Mann," fraareer, „über das Leben das Du führst? — schämst DnDich nicht so unlhätig und so glükltch zu sei»? Dubesizzest Talente, sichst in der Blüte der Zugend,hast bereits den Grad eines Keu-dscdin *) erlangt:bist Du taub gegen die edle Stimme des Ruh r.s?Dein Vaterland ruft Dir zu Deine Kräfte zu ver-suchen; — strenge Dich an Deinen Name» hervor zuthnn; — erinnere Dich des Beispiels des Kvnfu-

*) Sin Universitätsgrad, der die damit Verleidete»zu Staatsämleru wählbar macht.