gleißt es gleich glüklich dahin, wenn wir es auchVicht mehr sehen, und ich fühle — ja, Vater, ichfühle, daß cs so auch mit uns ist. Wir entgleiten denMenschenaugen auf dem Strom der Zeit, aber wirHoren deshalb nicht auf zu sein!"
Uud als jezt die Dämmerung herab kam, drüktesie den Wunsch aus, man möge sie, eh sic sich zur Ruhelege, mit Trevylyau allein lassen. Ersaß jezt nichtmehr neben ihr, denn ibm fehlte der Muth dazu,sondern in einiger Entfernung mit abgewandtemGesicht. Sie rief ihn beim Namen, aber er ant-wortete weder, noch wandte erden Kopf. So schwachsie war, erhob sie sich vom Sofa, schwankte leis überden Boden hin bis sie bei ihm ankam und in seineArme sank.
„Unfreundlicher!" sprach sie, „zum erstenmalUnfreundlicher, wendest Du Dich von mir ab?Komm, laß uns noch einmal auf den Fluß bliken!steh, die Nacht dunkelt darüber. Unsre lieblicheReise, das Bild unsrer Liebe, ist zu Ende; nichtmehr aufgcrollt wird unser Segel. Nimmer vermagDeine Stimme die Müdigkeit der . Kranken zuverscheuchen mit Märchen und Gesang; die Bahnist aus, das Schiff zerbrochen, die Nacht sinktauf seine Trümmer herab; aber jezt, in dieserStunde, liebe mich, sei freundlich gegen mich wieimmer. Immer noch laß mich Deine Gertrudsein — immer noch laß mich heute Nacht die Au-