Namen eines einst weit berufenen Minnesängers,der in jenen rohen Zeiten den Dichter mit demungcbändigten Ritter verbunden hatte. Vor vielenJahren, hieß es, sei derselbe in einem der damalsgewöhnlichen Kampfe zwischen Fürsten nndtrozigenVasallen nmgekonnnen, als er eben das Schloßstürmte das die jezt fromme Nonne, damals dieumworbene Schönheit und Vorsizerin bei Turnierund Lanzenspiel, bewohnte. In ihren Armen hauchteder Siedler jezt seinen Geist ans. Sie überlebteihn nur wenige Stunden und ließ die Neugiergeschäftig über eine Geschichte znrük, für welchesie nie eine weitere Spnr erlangte. «MancherSänger gab in spärcrn Zeiten in der Dichtung dienähern Umstände, welche die Wahrheit nicht ergän-zen wollte, und der Ort wo sich der Einsiedler beiAufgang und Untergang der Sonne stets eingesnn-dcn, um nach dem Kloster zu bliken, ward durchdas Lied geweiht."
Die Stelle welcher die Sage dieses Interesse gab,hatte das Ansehen wehMithigcr Ruhe in auffallendemGrad.' Wilde Blumen weilten noch auf dem Nasen,dessen Schilsgras den Nekar sanft überhing, und mitklagender Musik murmelte der Fluß darunter durch.Kein Lüftchen regte die Bäume, aber in einigerEntfernung hob sich der Thurm einer Kirche ausdem Gehölz, und während einer eingetretencu Panseim Gespräch ertönte plözlich von dem heiligen Hausdie Gloke welche zum Begräbnis; ruft. So im Ein-