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diesmal fruchtlos. Sauft schüttelte sie den Kopf,drillte seincHand und sagte: „Nein, lieber Tcvylyan,nein; selbst Deine Kunst verfehlt heut ihren Zwek,aber Deine Liebe niemals!"
Und seine Hand an ihre Lippen pressend, brachsic in einen heftigen Thränenstrom aus.
Erschrekt und angstvoll drillte er sie an dieBrust, suchte das auf seinen Ruheplaz gesunkeneAntliz zn erheben und ihre Thränen wegzuküssen.
„Ach," sprach sie endlich, „misachte mich nichtwegen meiner Schwäche; ich bin von meinen eige-nen Gedanken überwältigt. Ich blike ans dieWelt und sehe, das- sie schön und gut ist; ich blikeans Dich und seh in Dir Alles was ich zu verehrenund anznbeten vermag. Das Leben scheint mir sosüß und die Erde so lieblich; — kannst Du Dichwundern daß ich bei dem Gedanken an den Tod er-bebe? Nein, unterbrich mich nicht, theurer Albert;der Gedanke muß ertragen und bestanden werden!Ich Hab ihn nicht genährt, ihm währenddes langenAnwachsens meines Uebels keine Macht eingeränmt,aber es gab Zeiten, wo er sich mir gewaltsam auf-drängte, nnd jezt, jezt fühlbarer als je. Halte michnicht für schwach und kindisch; nie fürchtete ich denTod, bis ich Dich kennen lernte — aber Dich nichtmehr sehen; — nie wieder diese liebe Hand zu be-rühren; — Dir nie wieder für Deine Liebe zudanken; — nie mehr für Deine Sorgfalt erkentlichzn sein — niederzuliegcs und zu schlafen und nie,