Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
99
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V!)

ist das Banket bereit und die arme Königin wirdfroh sein einige Erfrischungen zu erhalten."

»Welcher Jammer! alle Rosenblätter werdenüberkocht werden!" ries Schnipp.

»Last uns unsere Lust mit dem alten Malerhaben!" schrie Tripp und sprang über die Ruinen.

Recht gesagt!" riefen Pipali und Schnipp.Und alle Drei, den Grosschazmeister entsezt übersolche Leichtfertigkeit zurüklaffend, huschten in desMalers Zimmer. Indem wir ihnen erlauben dieDinte auf das Papier ihres Opfers umzuwerfen,seine Pinsel zu zerbrechen, seine Farben zu ver-mengen, seine Nachtmüzc zu verlegen, in Gestalt einergrosen Fledermaus gegen sein Gesicht anzuschwirren,bis der erstaunte Franzmann zu glaube» ansing diesonst so nachdenklichen Kobolde des Ortes seien voneiner Geisteskrankheit befallen worden, eilen wirauf ein grünes Pläzchen, nur wenig entfernt vonder Stadt, im Nekarthal, am User des silbernenFlusses. Es war, die vom Wasser begrenzte Seiteausgenommen, rund um von dunkeln Bäumen ein-gehegt. Wilde Blumen sprvsten in verschwenderi-scher Fülle von dem noch weichen und auffallendgrünen Rasen. Dort beschrieb der deutsche Elfe ei-nen Kreis rund um den Flck und sprach seinenZauber. Und Silpelit saß gramvoll in der Mitte,bcdekte ihr Antliz, das niedergebengt war, wie daL'Haupt einer Wasserlilie, und weinte kristallhelleThränen.