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„M,I« rief Du—«, „ohne Zweifel wüsten sichdie guten Bischöfe von Mainz diese Nachbarschaftgar wvl zu Nuzcu zu machen!«-
Die Reisenden hielten sich einen Angcnblik inder Stadt auf und besuchten die Ruinen von Schar-fen stein. Sofort kamen sie, den Fluß weiter hinauf,an Wallufs vorüber, der Pforte des Rheingaus,und an dem üppigen Garten von Schi er stein;und gelangten, nachdem sie am Schloß des Herzogsvon Nassau und zwei langen schmalen Rheinin-scln vorbeigesegelt, nach M ai n z, eben als die Sonneihre lcztcn Stralen aus das Wasser warf, den stolzenThurm der Kathedrale vergoldete und die Nebeldurchbrach, die sich im Hintergrund über den Felsendes Rheingaus zu sammeln begannen.
Ewig denkwürdiges Mainz! — gleich denk-würdig für die Freiheit und für die Poesie! — Wieoft erklangen in diesen Mauern die Töne des Minne-sängers zum Lob der Frauen, und wie oft bebte andiesem Fluß das Herz des Mädchens beim Dichter-lied. Wiederum indiesen Mauern schlug der kühneWalpode seinen grosen Entwurf einer Hansazuerst vor; und vor Allem, erlauchtes Mainz, kannstDu die Erfindung des mächtigsten Hebels des menschli-chen Geistes, des grosen Gleichners der Gewalten,des Demiurgs der moralischen Welt — der Pressein Anspruch nehmen ! Auch lebte hier der verleumdereHeld des grösten Dramas des modernen Geistes,der märchenhafte Faust, der, in seiner Person das