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Blike mögen sich von diesen Fenstern auS nach denrebenbekränzten Hügeln am freie» Ufer gewandthaben; wie viel ergrimmte Herzen mögen die tiefenFlüche des Haffes in den Kerkern da unten genährtund nach den Wogen, die an die grauen Wändeschlugen, geschmachtet haben, daß sie sich Bahn znihnen hereinbrächen nnd sie in Freibeit sezten!')
Hier ist der Rbein, von allen Seiten umgrenzt,zu einem jener scheinbaren Seen eingefesselt, inwelche er seine lebendige Strömung so oft nmzn-wandeln scheint. Während der Durchfahrt glaubtman, das Wasser überflicse leis sein Bett und brechesich einen Weg in die Klüfte des bergigen Ufers.Auf der einen Seite an der Insel Werth, ansder andern an Schloß Stablek vorüber ge-langten unsere Reisenden nach Bacharach, dasmittelalterliche Erinnerungen mit römischen ver-knüpfend, seinen Namen vom Gott des Weinesentnimmt, und, wie Du — e mit eigenthümlichemNachdruk erklärte, indem er einen grosen Kelch deseigeuthümlichen Nektars hinabschlang, „diese Ehrevollkommen verdient."
») Wenn auch in der Pfalz (oder dem „Pfalzqra-sen st ein") bisweilen Staatsgefangene aufbcwayr«wurden, so ist Dies doch, so viel dem Unterzeichnetenbekant, eben nicht häufig geschehen, und der Ausdrukdaß das Schloß hiedurch eine traurige Denkwürdigkeiterlangt habe, kaum zu rechtfertigen. Eher knüpftdie sage eine heitere Erinnerung an das Ge-bäude. indem die Pfalzgräfinnen ehmals ihre Wochen-bette dasselbst gehalten haben sollen. Der Uebersezer.