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rnk. Nur Einen Affekt überwältigt der Sturmnicht: die Liebe gesellt ihre Gegenwart der Stimmedes tobcndsten Gewitters eben so bei, wie dem Ge-flüster des Mittagwindes. So empfand denn Jene,während sich Beide fest umschlungen hielten, undsie die Angst anS Trcvylyans Bkik wegzulächeln suchte,eine Sicherheit, ja eine Freude; denn die Gefahr istselbst dem ängstlichen Franenherzen angenehm, wennsich ihm das Gefühl geliebt zu sein durch sie nvchstärker eingräbt.
„Noch einenAngenblik und wir sind am Land«flüsterte Trcoylya».
»Ich sehne mich nicht danach," erwicderte Ger-trud sanft. Aber noch eh sie nach St. Goar ge-langten, stürzte der Regen in Ströme» herab undselbst die dichten Hüllen um der Kranken Körper botenkeinen hinlänglichen Schnz gegen denselben. Naßund triefend erreichte sie den Gasthof; aber wederjezt noch in den nächste» Tagen war sie für denStoß empfindlich, den ihre abnehmende Gesundheiterlitten.
Das Gewitter dauerte nur wenige Stunden,und nachher brach dicSvnne wieder so stralcnd her-vor, »nd so einladend sah der Fluß ans, daß manGertruds angelegenem Wunsch nacbgab und die Reise,jedoch in einem geränmigern Fahrzeug, sortsezte.Man kam an dem eingeengten, gefährlichen Paß des„Gewirres," und dem furchtbaren Strudel „dieB a n k" vorbei, und am User stieg zur Linken der