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zenstropfen fielen ihm von der Stirn. „Vater,"rief er »nt bebender Stimme, „laß diesen Kelchvor mir vorübergehen! Treffe meinen Ehrgeiz inder Wnrzel; strafe mich mit Armuth, Schande,Krankheit; aber laß mir diesen einzigen Trost,diese einzige Gefährtin meines Schiksals!"
In diesem Augcnblik öffnete sich GertrudensFenster leise, und besänftigend horte er ihre Tönein sein Ohr schleichen:
„Ist das nicht Deine Stimme, Albert?« fragte.sie mild. „Ich vernahm sie, als ich mich eben zurRuhe legte und kann nicht schlafen, wenn Du alsoder feuchten Nachtlust ansgesezt bist. Dn antwor-test nicht; cs ist doch gewiß Deine Stimme; wannHab ich sie je mit einer andern verwechselt?"
Mit gewaltsamer Anstrengung seine Empfindungenmeisternd antwortete Trevylyan mit krampfhafterHeiterkeit:
„Kannst Du an diese User kommen, geliebteGertrud, ohne mit der ihnen geziemenden Chcva-lerie geehrt zu werde» ? Welcher Wind, welcherThau kann mir schaden, so lang ich im UmkreisDeiner Gegenwart bleibe ? welcher Schlaf kann mirso holde Träume bringen, als der wachende Gedankean Dich?"
„Es ist kalt," erwiederte Gertrud schaudernd.„Komm herein, lieber Albert, ich bitte Dich, undwill Dir morgen danken!" Gertruds Worte wurdendurch den hektischen Husten unterbrochen, der wie