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er unter dem Fenster auf und ab und überließ sichseinen Tedanken. Wie innig fühlte er daß GertrudAlles für ihn war; wie schmerzlich sah er denWechsel in seinem Schiksal und Karakter voraus,den ihr Tod hcrvorbringcn würde! Denn Wer, derihn in späteren Jahren traf, hätte stchs je träumentasten, daß so sanfte und doch so glühende Empfin-dungen einst in einer so strenge» Brust gewohnt?Wer Härte je geglaubt daß der geglättete, kalte Tre-vylyan einst unter dem Zimmer eines Wesens, dasso wenig Achnlichkeit mit ihm selbst hatte, wie Ger-trud, in einem abgeschiedenen, einsamen Dorschengewacht habe, cingescblossen von den gespensterrüchi-gen Bergen des Rheins und unter dem Mondlichtdes romantischen Nordens.
Während er also hinwandclte, ward das Lichtin Gertruds Zimmer plözlich ausgelöscht; Wortevermögen nicht auszudrüken, wie sehr ihn diesergeringfügige Umstand angriff! Glich er doch einemWahrzeichen Dessen, was da kommen sollte; dasLicht war das einzige Zcngniß des Lebens gewesen,das diese Stunde noch dnrchdrang, und jezt stander allein mit den Schatten der Nacht. Schien diesnicht eine Verkündung von Gertruds eigenem Tod?das Erlöschen des einzigen lebenden Strals, der indie Finsternis; der Welt cingedrnngen!
Seine Angst, sein Vorgefühl gänzlicher Ver-ödung wuchs. Er f<nfzte laut; er schlug die ge-ballte Faust gegen die Brust — gross, kalte Scbmer-