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brübc des Greifen gekocht werden soll. Würde nichtein Hund dieselben Dienste leisten?"
„Da Berräther!" rief die Greifin nnd schien zuweinen, „Du liebst die Kaze, seh ich wol. Geh nndheirate die armselige Zwergin nnd laß mich vorGram sterben!"
Umsonst behauptete der Fuchs, daß er sich keinenStrvbhalm nm dieKaze kümmere; nichts vermochtedie Greifin zn besänftigen als seine bestnnte Ver-sicherung daß, komme was da wolle, die arme Musiin die Hoble gebracht nnd in der Fleischbrühe deSAlten gekocht werden sollte.
„Aber wie wollen Sic dieselbe her kriegen?"fragte die Greifi».
„Ueberlaffen Sie Das mir!" entgegnete Reineke.„Hängen Sie nur einen Korb ans dem Fenster undziehen ibn an einem Strik wieder hinauf. ImAngenblik wo er vor dem Fenster anlangt, sebcnSie zn daß Sie die Klane gleich ans die Kaze be-kommen, denn sie ist über die Maßen flink."
„Pah! wäre eine saubere Greifi/., wenn ichnicht wüste wie man eine Kaze fängt!";
„Aber Das muß geschehen wenn Ihr Vaternicht zn Hans ist?"
„Versteht sich; jeden Abend bei Sonnenunter-gang macht er ein Spaziergängchcn."
„So seis den» gleich morgen!!" rief Reineke,der sich gewaltig nach dem Schaz sehnte.
Nachdem diese Abrede .getroffen, hielt cs der